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Ziel 2 - Grundschulausbildung für alle Kinder gewährleisten

  • Alle Jungen und Mädchen sollen eine vollständige Grundschulausbildung erhalten

Bildung wird allgemein als wesentliche Voraussetzung für Entwicklung betrachtet. Doch es gibt weltweit fast eine Milliarde Analphabeten unter den Erwachsenen und mehr als 100 Millionen Kinder haben keinen Zugang zu Bildung. 150 Millionen werden die Primarschule wahrscheinlich nicht abschließen. Insbesondere den Mädchen und Frauen ist der Zugang zu Bildung häufig verwehrt. Um Abhilfe zu schaffen hat die UNO die Beseitigung des Bildungsdefizits in den Entwicklungsländern zu einer Priorität erklärt. Das zweite Millenniumsziel beinhaltet die Sicherstellung des Primarschulbesuchs aller Kinder, sowohl von Buben als auch Mädchen, bis 2015.

Quelle: Bildungszusammenarbeit-Newsletter, ÖFSE, 02/2003

Quelle: Bericht über die menschliche Entwicklung 2003, S. 68

Was sind die Gründe für diese Situation?

Der Schulbesuch ist in vielen armen Ländern der Welt teuer: für viele Familien sind Gebühren für die Schule und Kosten für Schuluniformen unerschwinglich. Gerade in Ländern, in denen sehr große Anteile der Bevölkerung als arm einzustufen sind, wäre ein kostenloser Zugang zu Bildung äußerst notwendig, damit alle Kinder zumindest die Grundschule besuchen können. Internationale Geldgeber wie die Weltbank knüpfen jedoch an Kredite für Länder in Asien, Lateinamerika und Afrika die Bedingung, dass die öffentlichen Ausgaben des Landes (für Bildung wie auch Gesundheit etc) stark gekürzt bzw. gestrichen werden. Damit sinken die Chancen für Kinder aus armen sozialen Schichten, eine Grundbildung zu bekommen, gravierend.

Quelle: Bericht über die menschliche Entwicklung 2003, S. 103

Oft haben Familien aber nicht nur kein Geld für Schulkosten, sondern sie sind sogar darauf angewiesen, dass auch die Kinder arbeiten und Geld verdienen, um das Überleben der Familie bestreiten zu können. Diesbezüglich hat die Globalisierung der letzten Jahrzehnte die Situation oft noch verschärft: Die Strategie der Konzerne, mit Verlagerung eines Standortes zu drohen, verstärkt den Druck auf die Arbeiter/innen ernorm und drückt ihre Löhne weiter nach unten. Wenn das Einkommen der Erwachsenen aber nicht zum Überleben reicht, müssen auch Kinder Geld verdienen. Eine unerlässliche Maßnahme zur Reduzierung von Kinderarbeit und Ermöglichung des Grundschulbesuches ist daher die Verbesserung der Einkommenssituation für die Erwachsenen.

Quelle: Südwind NÖ Süd

Weitere Grafiken:

Nettoeinschulungsverhältnis in der Primarstufe in % (pdf)

Durchschnittliche Kinderzahl und Schulbildung (pdf)

Weitere Infos:

Homepage Außenministerium
Homepage Austrian Development Agency
United Nations Development Programme


THEMA: Schule&Bildung



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Kinder als Partner in der OEZA (pdf)

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